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Felduntersuchungen mit feuerverzinkten Stahlrohren in Wässern
Author(s) -
Kruse C.L.,
Friehe W.,
Schwenk R. W.
Publication year - 1986
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19860370104
Subject(s) - chemistry , physics , gynecology , medicinal chemistry , medicine
In Felduntersuchungen wurden Abschnitte von feuerverzinkten Stahlrohren bis zu 5 Jahren kalten Trinkwässern ausgesetzt. Die Untersuchungsbedingungen entsprachen denen einer Hausinstallation. Drei verschiedene Arten der Zinküberzüge wurden eingesetzt: Standardverzinkung nach DIN 2444, Überzüge praktisch nur aus Fe‐Zn‐Legierungsphasen und schaumige Zinküberzüge, die durch Luftausblasen nach dem Verzinken entstehen. Die Untersuchungen wurden in Wasserwerken mit 11 verschiedenen Wasserarten durchgeführt, die für die Bundesrepublik Deutschland repräsentativ sind. Neben visuellen Beurteilungen wurden auch Massenverlustbestimmungen und elektrochemische Messungen durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen den überwiegenden Einfluß der Wasserparameter. Insbesondere wird die Korrosionsgeschwindingkeit durch den Gehalt an CO 2 bestimmt. Der Einfluß der Zinkschicht und der Betriebsbedingungen war dagegen weniger wirksam – möglicherweise wegen einer relativ hohen Strömungsgeschwindigkeit –, wenn man von den Strömungsbedingungen und dem Kontakt mit Kupferlegierungen an Fittings absieht. Die elektrochemischen Messungen zeigen eine begrenzte Anwendbarkeit der Stern‐Geary‐Gleichung für das System feuerverzinkter Stahl/Wasser, wenn eine individuelle Konstante berücksichtigt wird.

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