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Beeinflussung des Schwingungsrißkorrosions‐Verhaltens verschweißter Proben durch das WIG‐ und Plasmanachbehandlungsverfahren
Author(s) -
SchmittThomas Kh. G.,
Meisel H.,
Reich E.
Publication year - 1984
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19840350702
Subject(s) - chemistry , gynecology , physics , medicine
Es hat sich erwiesen, daß durch die Nachbehandlung von Schweißnähten mit Hilfe von Wiederaufschmelzverfahren die Wechselfestigkeit von Schweißkonstruktionen deutlich angehoben werden kann. Urn zu klären, wieweit eine gleichartige Nachbehandlung auch an Bauteilen, die einer SwRK‐Beanspruchung ausgesetzt sind, zur Wirkung kommt, wurden geschweißte Proben aus dem Schiffbaustahl EH 36 hergestellt. Im Schweißeinflußbereich wurde eine Nachbehandlung durch Wiederaufschmelzen mit Hilfe des Wolfram‐Inert‐Gas‐(WIG) und des Plasmaverfahrens vorgenommen. Vergleichend zu nicht nachbehandelten Proben wurde das Schwingverhalten der nachbehandelten Proben in Luft und in künstlichem Meerwasser untersucht. Dazu wurde zunächst eine Optimierung der Nachbehandlungsparameter vorgenommen. Der Einfluß der Nachbehandlung wurde an Schwingversuchen an Luft und in künstlichem Meerwasser durch Aufnahme entsprechender Wöhler‐Kurven dargestellt. Begleitend wurden an den Proben Härtemessungen, Potentialverlaufsmessungen fiber die Schweißnahtbreite und fraktographische Untersuchungen vorgenommen. Um die Aussagekraft der Einstufen‐Wöhler‐Versuche in Bezug auf die Wirksamkeit der Nachbehandlung zu überprüfen, wurden Betriebsfestigkeitsversuche durchgeführt. Es wurde aufgezeigt, daß Rückschlüsse aus dem Einstufen‐Wöhler‐Versuch auf das Betriebsverhalten nur mit Einschränkungen möglich sind. Die Untersuchungen ergaben, daß an SwRK‐beanspruchten Bauteilen der verbessernde Einfluß einer Schweißnahtnachbehandlung deutlich geringer ist als an Bauteilen, die einer Wechselbeanspruchung an Luft ausgesetzt sind. Dies ist offenbar darauf zurückzuführen, daß das Korrosionsverhalten der Bauteile nicht in gleicher Weise vorteilhaft beeinflußt wird wie das Wechselfestigkeitsverhalten. Bei Zurücktreten der korrosiven Komponente z. B. durch entsprechende Korrosionsschutzmaßnahmen ist mit erhöhter Wirksamkeit der Nachbehandlung in Bezug auf die Wechselfestigkeit zu rechnen.

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