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Das Korrosionsverhalten von Eisen and Stahl in flüssigem Ammoniak
Author(s) -
Ahrens M.,
Schmitt W.,
Heusler K. E.
Publication year - 1981
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19810320403
Subject(s) - chemistry
An Eisen in flüssigem Ammoniak wurden bei −40°C und bei + 20°C Stromspannungskurven in stark und schwach sauren Elektrolytlösungen gemessen. Die Auflösungsgeschwindigkeit des aktiven Eisens zu Eisen(II) ist unabhägig von der Elektrolytzusammensetzung und folgt einer Tafel‐Geraden mit der Neigung RT/2 · 0.4 F. Bei positiven Elcktrodenpotentialen wird das Eisen passiv. Die stationären Stromdichten sind nahezu potentialunabhängig und nehmen mit der Säurekonzentration und der Temperatur zu. Bei sehr positiven Elektrodenpotentialen wachsen die Stromdichten wieder exponentiell mit dem Potential. Die Stromausbeuten für, die Entwicklung von Stickstoff und die Eisen (III)‐auflösung sind ähnlich groß. Luftpassives Eisen unterscheidet sich im elektrochemischen Verhalten deutlich von in Ammoniak passiviertem. Es entsteht sehr wahrscheinlich eine Eisennitridschicht mit einer Dicke der Größenordnung nm. Passiver Stahl FG 32 korrodiert im weichgeglühten Zustand etwa ebenso schnell wie reines Eisen, aber im kaltgezogenen Zustand rund 8mal schneller.

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