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Über den Einfluß der Strömungsgeschwindigkeit und der NaCl‐Konzentration auf die Sauerstoffkorrosion unlegierten Stahls in Wässern
Author(s) -
Schulze M.,
Schwenk W.
Publication year - 1980
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19800310805
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry , medicinal chemistry
Bei der Korrosion unlegierten Stahls in sauerstoffhaltigen neutralen Wässern entstehen im allgemeinen Lochfraßstellen, in denen Anionen angereichert sind. Selbst HCO 3 − ‐Ionen können örtliche Korrosion erzeugen. Die Stärke der örtlichen Korrosion wird aber durch Chloridionen deutlich erhöht. In Ca 2+ ‐ und HCO 3 − ‐Ionen haltigen Gleichgewichtswässern mit etwa 40 mg/l freier CO 2 entstehen schützende Rostschichten nach etwa 500 h, unabhängig von der Fließgeschwindigkeit und vom Salzgehalt. Diese Schichten vermindern zwar die mittlere Abtragungsrate auf 0,1 mm/a, verhindern aber nicht die örtliche Korrosion. Schutzschichten mit sehr kleinen Abtragswerten bilden sich nur in strömenden Wässern bei kleinen Gehalten von Neutralsalzen unter 3 mol/m 3 NaCl. Die Mindestfließgeschwindigkeit für ein 3/4′‐Rohr liegt zwischen 0,35 und 1,5 m s −1 . Untersuchungen in Wässern mit 40 mg/l freier CO 2 ohne Ca 2+ ‐Ionen (pH 4, 7) und mit NaHCO 3 (pH 7,2) zeigen, daß bei niedrigem pH‐Wert die Abtragungswerte erwartungsgemäß sehr hoch liegen und bei pH 7,2 die Schutzschichtbildung nicht sicher ist. Ca 2+ ‐Ionen sind demnach für die Güte der Schutzschicht erforderlich. Ferner sind HCO 3 − ‐Ionen für die Deckschichtbildung erforderlich, weil in reinen NaCl‐Lösungen keine Schutzschicht entsteht.

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