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Über den Einfluß verschiedener Chloridionenkonzentrationen auf die Aktiv‐Passiv‐Korrosionsempfindlichkeit von Stahl in gesättigter Kalziumhydroxidlösung
Author(s) -
Grubitsch H.,
Binder L.,
Hilbert F.
Publication year - 1979
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19790300403
Subject(s) - art , humanities , chemistry
Durch potentiostatische Halteversuche und Aufnahme potentiodynamischer Strom‐Spannungskurven an vorgespanntem Stahldraht in luftfreier gesättigter Kalziumhydroxidlösung, die verschiedene Gehalte an Natriumchlorid enthielt, wurde gezeigt, daß schon eine Chloridionenkonzentration von 100 mg/l bei einem Potential von + 200 mV/GKE Aktiv‐Passiv‐Korrosion auslösen kann. Weiters wurde festgestellt, daß auch Chloridionenkonzentrationen, die unter der oben angeführten liegen, nicht als ungefährlich betrachtet werden dürfen. Die Untersuchung korrodierter Drahtelektroden ergab, daß nicht Spannungsrißkorrosion (= SpRK) sondern Lochfraßkorrosion eingetreten war.