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Zur Prüfung von Schweißplattierungen mit austenitischen Bandelektroden der Art X2 CrNiNb 2413 auf Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion
Author(s) -
Herbsleb G.,
Stoffels H.
Publication year - 1978
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19780290905
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry , polymer chemistry
Zweiphasige, austenit‐ und ferrithaltige Schweißplattierungen der Art Chrom‐Nickel 24 13 können nach Glühen im Temperaturbereich um 550°C durch eine Sensibilisierung des Austenits kornzerfallsanfällig werden. Demzufolge werden Austenit/Austenit‐ und Austenit/Ferrit‐Korngrenzen angegriffen, bei den letzten geht der Angriff von der Seite des Austenits aus. Bei der Prüfung der Kornzerfallsbeständigkeit in Kupfersulfat‐Schwefelsäure‐Lösung gemäß DIN 50914 wird der Angriff an Austenit‐Ferrit‐Korngrenzen nur erkannt, wenn die Proben nach der Prüfung gebogen werden. Ungebogene Proben zeigen keine Anzeichen eines Korngrenzenangriffs bei lichtoptischer oder sogar elektronenmikroskopischer metallographischer Untersuchung. An ungebogenen Proben kann der Angriff bei erheblich verlängerter Prüfdauer (unter Umständen mehrere 100 Std.) erkannt werden. Im Zusammenhang mit den durchgeführten Untersuchungen werden der Mechanismus der interkristallinen Korrosion bei ferritisch‐austenitischen Stählen und der Einfluß der Wärmebehandlung auf die Kornzerfallsanfälligkeit erörtert.