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Dosierung von Schadgasen mit Hilfe von Lochblenden – Ein Verfahren zur Korrosionsprüfung an Edelmetallwerkstoffen der Elektrotechnik
Author(s) -
Ruthardt R.,
Schiff K.L.
Publication year - 1977
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19770280806
Subject(s) - physics , gynecology , humanities , philosophy , medicine
Für die Korrosionsprüfung von Edelmetallwerkstoffen der Schwachstromtechnik im Labor werden Dosiermethoden benötigt, mit denen die häufigsten Schadgase, wie z. B. H 2 S, SO 2 oder NO x in Konzentrationen zwischen etwa 10 ppb und 10 ppm in einen Trägergasstrom dosiert werden können. Es wird eine für Korrosionsanwendungen neue Dosiermethode vorgestellt. Diese Methode arbeitet mit Lochblenden in sog. Kritischen Bereich der Strömung. Dabei wird ausgenutzt, daß bei hinreichend großem Druckunterschied zwischen dem Bereich vor und hinter der Blende die Gasströmung im engsten Querschnitt der Blende Schallgeschwindigkeit erreicht und auch bei weiterer Vergrößerung der Druckdifferenz nicht überschreiten kann. Es wurden blenden aus Goldfolie mit Lochgrößen zwischen 10 und 100 μm benutzt. Damit ließen sich bei Verwendung einer zweistufigen Verdünnung Konzentrationen in Bereich zwischen 0,1 ppm und > 100 ppm erreichen. Die Dosierung ist im Aufbau einfach, und da sie keine beweglichen oder zerbrechlichen Teile enthält, auch sehr robust. Die Langzeitkonstanz der Schadgas‐konzentrationen ist mit diesem Verfahren sehr gut. Im Vergleich zu bekannten Disierverfahren schneidet die Methode ebenfalls gut ab. Sie erscheint hervorragend für die Realistierung der angestrebten Testnormen DIN 40046, Teil 36 und Teil 37 geeignet zu sein.

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