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Inhibierung von nichtstabilisiertem Stahl 18Cr8Ni in Kühlwasser bei 50°C
Author(s) -
Pelikán J.,
Vošta J.,
Smrž M.
Publication year - 1977
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19770280204
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , physics , biology
Mittels der Methode der Bestimmung der Lochfrßpotentiale aus den anodischen Zweigen potentiodynamischer Polarisationskurven wurde der günstigste Inhibitor und seine günstigste Konzentration für Kühlkreisläufe, die aus nichtstabilisiertem Stahl DIN 4301 konstruiert sind, gesucht. Es wurde festgestellt, daß die üblichen Oxidations‐ und Passivierungsinhibitoren im gegebenen Medium nur in Konzentrationen wirksam sind, die besonders im Falle offener Kreisläufe mit hohen Abschlammanteilen, im großtechnischen Maßstab angewendet werden können. Am vorteilhaftesten zeigte sich das Gemisch von Natriumsulfat und Natriumhexamethaphosphat (beim Verhältnis SO 4 2− : Cl − = 3). Dieses Gemisch setzt dank der synergischen Wirkung beträchtlich die Möglichkeit des Auftretens von Lochkorrosion herab. Die Zugabe von hexamethaphosphat verhindert durch das Binden des Kalziums unter Bildung von beweglichem Schlamm auch die Inkrustierung.