z-logo
Premium
Aufkohlung von Schleudergußrohren in der petrochemischen Industrie und Erklärung dieses Verhaltens durch Laborversuche mit Chrom‐Nickel‐Stählen und ‐ Werkstoffen im Temperaturbereich von 800–1150°C
Author(s) -
Steinkusch W.
Publication year - 1977
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19770280102
Subject(s) - physics , chemistry , gynecology , medicine
Das Aufkohlungsverhalten von unter den Bedingungen der petrochemischen Crackverfahren verwendeten Rohren ist von allem abhängig von der Temperature. Bis 1000°C ist die Kohlenstoffaufnahme gering. ab 1150°C ist jedoch mit starker Kohlenstoffaufnahme und größser werdender Aufkohlungstiefe zu rechne. Ursache dieser Temperaturabhängigkeit ist der Umstand, daß bei 1050°C das Gleichgewicht zwischen Chromoxid und Chromcarbid erreicht wird, so daß das Oxid nicht mehr beständig ist und die ursprünglich vorhandene Schutzwirkung der Oxidschicht verlorengeht. Deshalb ist auch eine Voroxidation der Rohre nur sehr bedingt geeignet: beim Abkühlen kann es zu Rißbildung in der Oxidschicht kommen, wodurch schon bei Temperaturen um 800°c Randaaufkohlung möglich wird. Verzögert wird die Aufkohlung durch hohe Gehalte an Cr, Ni und Si: für Verwendung bei 1100° sind z. B. mindestens 28% Cr, 32% Ni und 2,5% Si erforderlich.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here