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Die Korrosionsverluste und ihr Anteil am Brutto‐Sozialprodukt der ČSSR
Author(s) -
Kuliš Miloš
Publication year - 1976
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19760271206
Subject(s) - gynecology , chemistry , medicine
Die finanziellen Auswirkungen der durch Korrosion hervorgerufenen Wertminderung von Werkstoffen können in direkte und in indirekte Korrosionsverluste eingeteilt werden. Zu den direkten Verlusten – ausgedrückt als Kostenfaktoren – gehören die erhöhten Produktionskosten infolge der Verwendung von korrosionsbeständigen Werkstoffen oder Korrosionsschutzmaßnahmen wie Beschichtungen oder Überdimensionierungen, die durch Korrosionsschutzmaßnahmen bedingt erhöhten Transportkosten, die Erhöhung der eigentlichen Betriebskosten infolge von Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten einschließlich der kosten für das Wartungspersonal. Indirekte Kosten sind u. a. Verluste durch Produktionsausfälle wegen Ausfalls von Anlagen, Verluste an Rohstoffen und Zwischenprodukten bei Produktionsausfall, oder Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung von Lieferterminen. Der Autor stellt aufgrund umfassender Untersuchungen in Betrieben der ČSSR die Bilanz der kosten auf, die durch die oben erwähnten Faktoren bedingt sind; danach betrugen die direkten Korrosionsverluste 1975 1, 73% des Brutto‐Sozialproduktes; man hofft, durch gezielte Maßnahmen bis 1980 diesen Anteil auf 1,30% verringern zu können.

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