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Das potentialabhängige Repassivierungsverhalten der Titanlegierung Ti6A14V in neutralen Elektrolyten
Author(s) -
RätzerScheibe H.J.,
Buhl H.
Publication year - 1976
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19760270102
Subject(s) - chemistry , gynecology , medicine
Das potentialabhängige Repassivierungsverhalten von Ti6A14V in wäßrigen Natriumhalogeniden (ausgenommen NaF) ist sehr ähnlich. Charakteristische Unterschiede treten erst bei Potentialen nahe den jeweiligen Lochfraßpotentialen auf. Mit vergleichenden Strom‐Spannungsmessungen konnte gezeigt werden, daß sich aus den Repassivierungsuntersuchungen das Lochpassivierungspotential bestimmen läßt. Es liegt in NaCl bei 700 mV und in NaJ bei 1200 mV. Bei Potentialen oberhalb −400 mV wirkt sich im Elektrolyten gelöster Sauerstoff nicht auf die Repassivierungsvorgänge aus. Bei Potentialen unterhalb −400 mV beeinflußt gelöster Sauerstoff den Stromverlauf, was auf die Sauerstoff‐Reduktionsreaktion zurückgeführt werden kann. Die gewählte Untersuchungsmethode gestattet die Messung von Strom‐Potential‐Kurven an aktivem Ti6A14V. Daraus ergibt sich ein Korrosionspotential im Aktivzustand von −1100 mV und eine Korrosionsstromdichte von etwa 10 mA/cm 2 . Die Korrosionsstromdichte des passiven Werkstoffes liegt bei etwa 10 −9 –10 −10 A/cm 2 .

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