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Elektrochemische Untersuchung der Lochkorrosion austenitischer CrNi‐Stähle mit rd. 0 bis 4 Gew.‐% Mo unter besonderer Berücksichtigung der Meßverfahren und der Meßschaltung
Materials And CorrosionPeer ReviewedHerbsleb G. +11975Journals
Es wurde festgestellt, daß die Lochfraßpotentiale keine Konstanten des jeweiligen Systems sind und nur vom Werkstoff und vom angreifenden Mittel abhängen; man muß immer Einflüsse berücksichtigen, die vom jeweiligen Meßsystem und der Untersuchungsmethode ausgehen. Für vergleichende Untersuchungen eignen sich besonders die potentiostatische Bestimmung der U b ‐Werte und die galvanostatische Bestimmung der U p ‐Werte. Bei Kurzzeitversuchen liefert der galvanostatisch bestimmte U p ‐Wert ein gut definiertes Grenzpotential, unter dem Lochfraß auftritt. Dieser Wert berücksichtigt jedoch nicht die veränderlichen Eigenschaften von Mo‐haltigen Stählen; in diesen Fällen muß man infolgedessen potentiostatische Untersuchungen durchführen, die im Gegensatz zu den potentiodynamischen Versuchen eindeutige U b ‐Werte ergeben.
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