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Neuere Untersuchungen mit der Kurzzeit‐Korrosionsprüfungsmethode von Machu‐Schiffman über anorganische und organische Überzüge auf Stahl, verzinktem Stahl und Aluminium
Author(s) -
Machu W.
Publication year - 1974
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19740250306
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , nuclear chemistry , polymer chemistry
Die Methode stellt gegenüber der Salzprüfung eine Verbesserung dar; man arbeitet mit einem schwachsauren Medium, nämlich einer Lösung von 5% NaCl mit einer geringen Menge Wasserstoffsuperoxid. Diese Lösung wird im Tauchversuch eingesetzt und ist hinsichtlich ihrer Aggressivität vergleichbar mit Industrie‐ und Meeresatmosphäre, wobei die Versuchsdauer ziemlich stark verkürzt ist (etwa 15 Stunden). Die optimale typische Zusammensetzung ist 50 g/l NaCl, 10 ml/1 Eisessig, 5 g/l 30%iges Wasserstoffsuperoxid, pH = 3,0. Im Falle von verzinktem Stahl oder Zink verwendet man vorteilhafterweise eine Lösung aus 50 g/l NaCl und 10 ml/l 30%iges Wasserstoffsuperoxid (pH = 6.0). Bezüglich Aluminium können je nach der zu simulierenden Aggressivität beide Lösungen verwendet werden. Im Falle von beschichtetem Aluminium entspricht eine Tauchdauer von 16 Stunden bei 23°C in der Lösung mit pH 3,0 einem Salzsprühnebelversuch von336 Std. Dauer.