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Das „Hart‐Weich‐Konzept von Pearson”︁ als Wegweiser zur Auffindung von Inhibitoren der Korrosion des Eisens
Author(s) -
Horner L.,
Gouthier J.
Publication year - 1973
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19730241004
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Nach Pearson werden die Lewis‐Säuren oder ‐Basen mit hoher Elektronegativität und niedriger Polarisierbarkeit als „harte”, die mit niedriger Elektronegativität und hoher Polarisierbarkeit hingegen als „weiche” Reaktionspartner bezeichnet. Reaktionen finden dabei bevorzugt entweder zwischen harten oder zwischen weichen Partnern statt. Der harte Charakter nimmt dabei mit zunehmender Valenz zu. Auf der Grundlage dieser Konzeption kann man die lnhibierungswirkung von Onium‐Verbindungen in sauerstofffreien Säuren und die Wirkung gewisser Salze von Carbonsäuren, Phosphaten u. a. in neutralen Salzlösungen deuten. Im ersten Fall handelt es sich um weiche Verbindungen, im zweiten um harte. Man kann daher zumindest qualitativ die inhibierende Wirkung einer als Inhibitor vorgesehenen Verbindung voraussagen.