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Chemische Oberflächenbehandlungsmethoden an Automobilkarosserien vor der Lackierung
Author(s) -
Schümichen H.
Publication year - 1972
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19720230807
Subject(s) - humanities , art
In der deutschen Automobilindustrie werden Karosserien vor dem Lackieren durchweg phosphatiert, und zwar überwiegend mit Zinkphosphat. Das Tauchverfahren — bei dem die gesamte Karosserie senkrecht in das Phosphatierungsbad getaucht wird — ist günstiger als das Spritzverfahren, da hierbei auch die Hohlräume besser phosphattiert werden. Kritisch bleibt allerdings auch dann der Korrosionsschutz von Falzen u.ä. Verbindungsstellen, weshalb man für derartige Stellen am besten vorphosphatiertes Material einsetzt. Bewährt hat sich auch das Abdichten derartiger Stellen vor dem Schweißen; dieses Abdichten bzw. Verkleben ermöglicht außerdem die Einsparung eines Teiles der Schweißpunkte ohne Beeinträchtigung der mechanischen Stabilität. Verzinkte Bleche können nicht verwendet werden, wenn anschließend elektrophoretisch lackiert werden soll (das Element Zn/Fe greift bei beginnender Korrosion den Elektrotauchlack selbst an). Unterschiedliche Rostbildungsgeschwindigkeit unter Elektrotauchüberzügen wird durch die Annahme gedeutet, daß der Untergrund einen bisher noch nicht geklärten Einfluß auf die Beständigkeit des Überzugs ausübt. Versuche mit einer Kombination von Pulverlackierung und — anschließender — Elektrotauchlackierung sind im Gange; dabei ergeben sich vor allem an den Übergangsstellen zwischen den beiden Schichten (an Hohlräumen und Falzen) starke Korrosione im Salzsprühversuch.

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