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Inkorporation kohlenstoffhaltiger Fremdstoffe bei der galvanischen Abscheidung von Gold‐ und Goldlegierungsüberzügen in sauren und alkalischen Cyanidbädern
Author(s) -
Raub E.,
Raub Ch. J.,
Knödler A.,
Wiehl H. P.
Publication year - 1972
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19720230804
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Der Einbau kohlenstoffhaltiger Fremdstoffe kann die Verwendbarkeit der Edelmetallüberzüge z.B. für elektrische Kontakte stark beeinträchtigen. Es handelt sich um einen komplexen Vorgang, bei dem sowohl die Ånderung der Elektrolytzusammensetzung als auch die von der mittleren Elektrolytzusammensetzung abweichende Zusammensetzung der kathodischen Diffusionsschicht eine Rolle spielen. Hierbei können Reaktionen auftreten, die bei der mittleren Elektrolytzusammensetzung nicht nachweisbar sind. Aus schwach sauren Bädern wird nur Cyanidion eingebaut; ein Einbau von Citration konnte nicht nachgewiesen werden. Die Oxidation bzw. Polymerisation des Cyanids an unlöslichen Anoden ist ohne Einfluß auf den Einbau. Enthält das Bad starke Komplexbildner für Ni und Co, so ist der Einbau abhängig vom Gleichgewicht zwischen den komplexen Cyanoauraten und dem nicht oder nur schwach gebundenen Ni und Co. In alkalischen Cyanidbädern für die Silberabscheidung erreicht der Einbau einen stationären Grenzwert, und zwar unabhängig davon, ob an der unlöslichen Kathode Polymerisation auftritt oder nicht.

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