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Über die Haltbarkeit säurefester Keramik bei Säurebeanspruchung in der Dampfzone
Author(s) -
Neises H.
Publication year - 1971
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19710221107
Subject(s) - art , philosophy
Die in der Dampfzone festgestellten Schäden an saurefester Keramik können vielfach auf Schwachbrandsteine zurück‐geführt werden. Der Angriff setzt an der Glasphase ein.Ist diese, wie es bei Schwachbrandsteinen der Fall ist, ver‐hältnismäßig hoch im Flußmittelgehalt, besonders was die Alkalien anbelangt, so wird sie unter hydrothermalen Bedin‐gungen zerstört. In Bezug auf die Stein‐qualität muß auf möglichst einheitliches Material hinsichtlich der chemischen Zu‐ sammensetzung und des Brenngrades Wert gelegt werden. Schon ein Anteil an Schwachbrandsteinen von ca. 1% kann durch den frühzeitigen Verschleiß dieser zu einer Lochkorrosion im Stahlmantel einer ausgemauerten Apparatur führen. Die Dampfzonen einer ausgemauerten Apparatur sollten nach halbjähriger Be‐triebsdauer besichtigt werden. Der Stein‐abtrag ist dann zwar gut erkennbar, aber noch nicht in ein für den Stahl‐mantel der Apparatur gefährdetes Sta‐dium getreten, so daß durch Entfernen des schlechten Steines und durch Neuein‐bau eines Steines mit hohern Brenngrad die Gefahr frühzeitig behoben werden kann.

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