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Über eine neue Methode zum Nachweis des als Primärprodukt der Autoxydation der Metalle Eisen, Nickel und Kobalt in Säure‐ und Salzlösungen gebildeten Wasserstoffsuperoxids
Author(s) -
Horner L.,
Strube G.
Publication year - 1971
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19710221002
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , nuclear chemistry
H 2 O 2 als Zwischenprodukt der Autoxydation (bzw. · OOH oder · OH) kann mit Hilfe der Phosphin‐, Phosphinoxid‐ Methode bei Fe, Ni und Co wirksamer als mit Hilfe der Jodometrie erfaßt werden. In saurem Medium sind Tris‐(m‐aminophenyl)‐phosphin (1), im alkalischen Bereich Tris‐(p‐carboxyphenyl)‐ phosphin (2) wirksame auch für quantitative Bestimmungen geeignete Reagentien auf H 2 O 2 · 1 und 2 reagieren bei höheren Konzentrationen bis zu 20 ma1 schneller mit H 2 O 2 als dieses mit der Eisengrenzfläche. Ni und Co erzeugen mehr H 2 O 2 als Fe. Bei Eisen entsteht im neutralen Medium mehr H 2 O 2 als im sauren Bereich. Die unterschiedlichen Anfangsgeschwindigkeiten des Sauerstoffverbrauchs in sauerstoffhaltiger Salzsäure und Schwefelsäure in Gegenwart von 1 lassen verschiedene Reaktionsmechanismen erwarten.