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Die technischen Aspekte der Bildung von Oxidschichten und deren Verhütung
Author(s) -
Weber J.
Publication year - 1971
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19710220805
Subject(s) - political science , gynecology , philosophy , medicine
Die für Dampferzeuger in Kernkraftwerken zulässigen Korrosionsverluste liegen bei etwa 2,25 mm in 30 Jahren, weshalb unlegierte und niedriglegierte Stähle nur begrenzt in heißem Kohlendioxid einsetzbar sind (sie werden während der ersten 2000 bis 3000 h nach einem parabolischen Zeitgesetz oxidiert, nachher ist aber mit breakaway zu rechnen). Mit Si beruhigte Stähle scheinen sich dabei besser zu verhalten als unberuhigte Stähle. Günstig ist auch ein niedriger Schwefelgehalt während einer Oberflächenbehandlung mit Dichromatlösung durchweg ungüstig ist, denn das entstehende Dichromat zersetzt sich bei der Oxidation und die resultierende Anreicherung von Chrom erleichtert die Sauerstoffdiffusion und begünstigt die Oxidation. An Rohraufhängungen kann es infolge von Oxidation in den Spalten zu Zugspannungen kommen, durch welche Schrauben ausgerissen werden. Ebenso kann es bei gleichzeitiger Schwingungsbeanspruchung zu Reibkorrosion kommen. Im Falle von ZrCu‐Legierungen ist die Oxidation deutlich verlangsamt, wahrscheinlich weil das Cu infolge seines großen Atomvolumens die Sauerstoffdiffusion erschwert.

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