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Beitrag zur Methodik der Messung von Lochfraßpotentialen an austenitischen Chrom‐Nickel‐Stählen
Author(s) -
Dočkal C.,
Weber J.
Publication year - 1971
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19710220804
Subject(s) - chemistry , gynecology , medicine
Reproduzierbare Werte des Lochfraßpotentials und der Inkubationszeit erhält man nur, wenn bei der Vorbehandlung der Proben bestimmte Techniken eingehalten werden. Wenn die Proben zur Aufhängung teilweise abgedeckt werden sollen, müssen sie ohne die Abdeckung passiviert werden , da es sonst in der Grenzzone zwischen Abdeckung und Probenoberfläche zu einer Art Spaltkorrosion kommen kann. Das Korrosionspotential liegt dort z.B. für einen Stahl AISI 316 um 150 mV negativer als das eigentliche Lochfraßpotential. In diesem Bereich tritt dann auch bei Erreichen des Lofraßpotentials bevorzugte Auflösung ein. Passiviert man hingegen ohne Maske, so erreicht man gleichmäßigen Lochfraß über die ganze unbedeckte Oberfläche und kann auch das Lochfraßpotential einwandfrei bestimmen. Dieses erweist sich als unabhängig von der Passivierungsdauer, während die Inkubationszeit deutlich mit der Passivierungsdauer zunimmt.