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Über den Einfluß der Austenitstabilität von 18/8‐Chrom‐Nickel‐Stählen auf die Verformungseigenschaften und auf das Korrosionsverhalten dieser Stähle
Author(s) -
Randak A.,
Trautes F.W.
Publication year - 1970
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19700210206
Subject(s) - chemistry , art
Der bei Kaltverformung entstehende Martensit ist bei ebenmäßiger Korrosion nur dann schädlich, wenn sich die Probe im jeweiligen Angriffsmittel im Zustand befindet; die Korrosionsstromdichte steigt dann mit dem Verformungsgrad, Der Verformungsmartensit verringert andererseits die Anfälligkeit für die interkristalline. Korrosion und verlängert zn Mengen bis 2% die Standzeit bei Spannungsrißkorrosion (bei 15 und 45 kP/mm 2 ). Das Lochfraßpotential Wird durch den Martensit nicht verändert, doch steigt die Lochzahldichte mit dem Martensitgehalt. Auch im Kesternich‐Test wirkt sich der Martensit nicht ungünstig aus. Es wird daher geschlossen, daß eke Verringerung des Nickel‐Gehaltes in 18/18‐ Stählen für die Umformbarkeit günstig ist, ohne das Korrosionsverhalten sehr nachteilig zu beeinflussen.