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Der Begriff „kritische Feuchtigkeit”︁ beim atmosphärischen Rosten von Stahl
Author(s) -
Bartoň K.,
Bartoňová Ž.
Publication year - 1970
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19700210203
Subject(s) - art , chemistry
Blanke und vorgerostete Proben von C‐Stahl wurden der Einwirkung von Atmosphäre verschiedener relativer Feuchtigkeit (21,5, 35, 60, 72, 5, 87, 96 und 100%) ausgesetzt. Hierbei wurde gefunden, daß die im Rost vorhandene Feuchtigkeitsmenge durchweg wesentlich niedriger ist als bisher angenommen wurde. Die Sorptionseigenschaflen des Rostes sind für die auf der Oberfläche auftretende Wassermenge von höchster Bedeutung, wahrscheinlich spielt die Sorption an kolloidem Rost die wichtigste Rolle. Zusatz von Sulfationen verbessert die Sorptionsfähigkeit erheblich, doch bleiben auch dann die gefundenen Elektrolytmengen wesentlich unter den bisher angenommenen Werten. Aufgrund Ergebnisse wird vorgeschlagen, den Wert der kritischen Feuchtigkeit für technische Zwecke zu 80% relativer Feuchte anzunehmen.