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Widerstandsfähigkeit hitzebeständiger Stähle gegen Aufkohlung
Author(s) -
Vyklický M.,
Mêřička M.
Publication year - 1969
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19690201102
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
An 79 schmelzen von Cr‐ und CrNi‐Stählen wurde der Verlauf der Aufkohlung in zum Zementieren unlegierter und niedriglegierter Stähle verwendeten Atmosphären untersucht. Charakteristisch ist hierbei, daß die Stähle zugleich aufgekohlt und oxydiert werden, wobei sich von der Stahlzusammensetzung abhängige charakteristische Unterschiede zeigen. Diese Unterschiede erklären sich aus der unterschiedlichen Zusammensetzung und Strucker der Oxidschichten, die primär entstehen und u. U. die Diffusion des Kohlenstoffs in das Innere des Metalls hemmen können. Manchmal kann jedoch auch unterhalb einer aufgekohlten Zone eine innere Oxydation ablaufen. Grundsätzlich günstig wirken Elemente, welche die Hitzebeständigkeit verbessern, also Ni, Si, Cr und Al, während Mn ausgeprägt ungünstig wirkt. Die in letzter Zeit beobachtete günstige Wirkung von Ti dürfte mit der kornverfeinernden Wirkung zusammenhängen.

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