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Passivierungsverhalten und Spannungsrißkorrosion von Eisen‐Mangan‐Chrom‐Legierungen in Natriumchlorid‐Lösung
Author(s) -
Prause W.,
Engell H.J.
Publication year - 1969
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19690200504
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry , polymer chemistry
Electrochemische Versuche mit MnCr‐Stählen (20–28% Mn, bis 12% Cr) in 3% NaCl. Hohe Mn‐Gehalte verringern die Passivierungsneigung, während steigende Cr‐Gehalte den Passivitätsbereich verbreitern. Die Deckschichtbildung erfolgt hierbei primär durch direkte Reaktion mit der Lösung (gute Haftung, hoher Schutzwert), sekundär durch Ausfällen aus der Lösung (Porosität, geringer Schutzwert). Die Neigung zur Bildung sekundärer Schichten steigt mit abnehmendem Cr‐Gehalt. In sauer‐stoffhaltigen Lösungen tritt ausgeprägte Korrosion im Lochfraßbereich auf. Bei niedrigen Cr‐Gehalten verläuft Spannungsrißkorrosion meist transkristallin, bei höheren Cr‐Gehalten (8–12%) interkristallin, besonders wenn an den Korngrenzen Auscheidungen von Cr‐Carbid vorliegen. Im transkristallinen Korrosionsbereich ist die Anfälligkeit für selektive Korrosion über das Lochfraßpotential hinaus erweitert. Bei höheren Cr‐Gehalten kann Lochfraß auftreten, ohne daß Anzeichen einer Spannungsriß‐korrosion vorliegen.

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