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Chemische Trinkwasserstatistik im Wahrscheinlichkeitsnetz
Author(s) -
Eckerle G.
Publication year - 1966
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19660170607
Subject(s) - gynecology , political science , medicine
Das Trinkwasser liegt in seiner chemischen Zusammensetzung irgendwo zwischen den beiden natürlich vorkommenden Extremen, dem destillierten Wasser und dem Meerwasser. Die Häufigkeitsverteilung der Konzentrationen von einem Teil der untersuchten Inhaltsstoffe, mit denen das Trinkwasser etwa in den Jahren 1956 und 1957 vorkam, wurde im Wahrscheinlichkeitsnetz dargestellt. S‐förmige Summenhäufigkeitskurven wurden in ihre Teilkollektive entmischt und die nötigen Kennwerte der Kollektive bestimmt. Der mathematische Aufbau des Wahrscheinlichkeitsnetzes sowie die verschiedenen, oft vorkommenden Verteilungen wurden erläutert, und an drei einfachen Beispielen konnten die Anwendungsmöglichkeiten und die Vorteile des Wahrscheinlichkeitsnetzes aufgezeigt werden. Vor jeder Bearbeitung eines Korrosionsproblemes, bei dem als angreifendes Agens Trinkwasser infrage kommt, sollte man sich anhand vorliegender Kurven über die Häufigkeit des Vorkommens gewisser Inhaltsstoffe informieren, wodurch man oft schon Hinweise über die möglichen Korrosionsursachen erhalten kann.