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Die Inhibitorwirkung von Phenyl‐trithioniummethosulfat auf die Korrosion des Eisens in Salzsäure
Author(s) -
Grubitsch H.,
Hilbert F.
Publication year - 1966
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19660170403
Subject(s) - chemistry , ohm , analytical chemistry (journal) , nuclear chemistry , physics , chromatography , quantum mechanics
Bei einer Untersuchung über die Inhibitorwirkung von Phenyltrithioniumethosulfat auf die Korrosion des Eisens in salzsaurer Lösung wurden folgende Ergebnisse erhalten: 1 Die Hemmwirkung ist überwiegend kathodisch und auf einer Behinderung der potentialbedingten Wanderung der Wasserstoffionen im Inhibitorfilm. 2 Daneben besteht noch eine schwächere Hemmung der anodischen Elektrodenreaktion, wahrscheinlich verursacht durch Gitteraustrittspolarisation. 3 Ein echter Ohm'scher Widerstand des Inhibitorfilms ist nicht nachweisbar. Falls ein solcher vorhanden ist, er sehr gering. 4 Vermutlich ist die Dicke des chemisorbierten Inhibitorfilms linear proportional dem Logarithmus der Inhibitorkonzentration in der Lösung. 5 Eine Messung des Wechselstromwiderstandes mit sehr niedriger Spannung (8 mV) ergibt (für ein Ersatzschaltbild aus Ohm'schem Widerstand parallel zu einer Kapazität) Widerstandswerte, die zwar nicht einem echten Ohm'schen Filmwiderstand entsprechen, aber ein gutes Kriterium der Schutzwirkung darstellen. 6 In luftfreiem Medium besteht sehr gute Übereinstimmung zwischen der aus den Polarisationskurven bestimmten und den aus der chemisch analytisch bestimmten Lösungsgeschwindigkeit berechneten Korrosionsstromdichten. In luftgesättigter Lösung ist diese Übereinstimmung jedoch nicht vorhanden.

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