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Über den Einfluß von Kohlenstoff und Stickstoff auf die Empfindlichkeit niedriglegierter Stähle gegen Spannungsrißkorrosion
Author(s) -
Rädeker W.,
Mishra B. N.
Publication year - 1966
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19660170302
Subject(s) - physics , chemistry
Die Belastbarkeit von Stählen, die unter dem Einfluß von Medien stehen, welche Spannungsrißkorrosion erzeugen, kann nur mit einer Prüftechnik untersucht werden, bei der die Prüflinge lange Zeit unter definierter Zugbeanspruchung gehalten werden. Die dabei erzielte Lebensdauer ist ein Maßstab für die Beständigkeit. Auf diese Weise lassen sich auch die Einflüsse der Legierungsmetalle und der Wärmebehandlung auf die Beständigkeit der Stähle unter Berücksichtigung der jeweiligen Festigkeit untersuchen. So wurde zunächst der Einfluß von Kohlenstoff allein und danach der Einfluß von Kohlenstoff und Stickstoff kombiniert an einer Reihe von Schmelzen nachgeprüft, die im Mittelfrequenzofen — z. T. unter Vakuum — erschmolzen wurden. Mit steigendem Kohlenstoffgehalt nahm die Beständigkeit deutlich zu — auch unter Berücksichtigung der erhöhten Festigkeit. Mit steigendem Stickstoffgehalt wurde die Lebensdauer verkürzt. Diese Verringerung der Beständigkeit war bei den C‐reichen Stählen viel störender, als bei den ohnehin empfindlichen weichen Stählen. Ein Vergleich dieser Laboratoriums‐schmelzen mit einem C‐reichen SM‐Stahl ließ erkennen, daß es offenbar noch weitere Legierungselemente gibt, die die Beständigkeit herabsetzen. Ihre Wirkung soll in weiteren Arbeiten noch untersucht werden.

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