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Ursache und Bekämpfung der Korrosion in Gichtgasturbinen
Author(s) -
Umland F.,
Voigt H. P.
Publication year - 1965
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19650161007
Subject(s) - chemistry , polymer chemistry
Alkalisulfathaltige Ablagerungen auf Turbinenschaufeln sind die Ursache starker Korrosionserscheinungen. Es können unterschieden werden: (1)Ein oxydativer Angriff unter festen Schlacken, ähnlich einer starken Verzunderung; (2)Ein oxydativer Angriff in flüssigen Schlacken, der unter Auflösung von oxydischen Schutzschichten zur „Grübchenbildung” führt; (3)Bei nickelreichem Material Können unter sulfathaltigen Schlacken durch Reduktion der Sulfate flüssige Legierungen entstehen, die im Wesentlichen aus der intermetallischen Phase Ni 3 S 2 und Ni bestehen. Auf Nimonic 80A wurden flüssige metallische Phasen mit Schmelzpunkten um 580°C beobachtet. Diese Korrosionsart ist sehr gefährlich; Sie tritt erst nach einer längeren Inkubationszeit (etwa 10 000 h im Betrieb) auf. Einmal eingeleitet, schreitet der Angriff dann entlang der Korngrenzen rasch fort. Als Vorbeugung haben sich bewährt; Konstante Temperaturführung und Oberflächenschutz durch Inchromierung oder Emaillierung in Verbindung mit extrem feinteiligen SiO 2 zur Auflockerung der Schlacke.
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