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Über die Chromatierung von Nichteisenmetallen
Author(s) -
Woldt G.
Publication year - 1961
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19610120804
Subject(s) - chemistry , gynecology , physics , medicine
In dem vorliegenden Aufsatz werden die Voraussetzungen und Arbeitsbedingungen für die Chromatierung von Nichteisenmetallen beschrieben. Die Chromatierung erfolgt in chromsäurehaltigen, mit weiteren Chemikalien versetzten Lösungen. Dabei entstehen auf den Metallen in wenigen Sekunden 0,01 bis 1 μ dicke Deckschichten, die eine Verbesserung der Korrosionbeständigkeit und der Lackhaftung bewirken. Das Wachstum der Chromatierungsschichten läßt sich durch parabolische Zeitgesetze darstellen. Der Korrosionsschutz hängt von der Schichtdicke und von dem Vorhandensein löslichen Chromats in der Schicht ab. Die Chromatierung bewirkt keine Veredelung des Metallpotentials. Die Überzüge lassen sich durch ihre bläuliche, gelbe oder olivgrüne Eigenfarbe unterscheiden. Sie können zusätzlich auch mit organischen Farbstoffen eingefärbt werden. Da es sich um einfache Tauchprozesse handelt, die keine besonderen Investitionen erfordern, gehören die Chromatierverfahren zu dem wirtschaftlichsten Verfahren des Oberflächenschutzes.