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Methode zur Bestimmung der Austauschstromdichte
Author(s) -
Röschenbleck Benno
Publication year - 1961
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19610120706
Subject(s) - physics , philosophy , humanities
Die Austauschstromdichte ist eine charakteristische Größe für das elektrochemische Verhalten der Metalle. Sie kann aus der Stromdichte‐Potentialkurve ermittelt werden, wenn reine Durchtrittspolarisation vorliegt. Bei vielen Metallen tritt jedoch schon bei kleinen Strömen Konzentrationspolarisation auf. Für diesen Fall wird eine Formel abgeleitet, mit der sich die Austauschstromdichte berechnen läßt. Ausgehend vom kinetischen Ansatz für die Teilströme, ergibt sich die Beziehung\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm i}_{\rm o} = \frac{{\Delta\,i}}{{\Delta\,\varepsilon }} \cdot \frac{\rm R\,T}{\rm F} $$\end{document}In der Gleichung Kommen außer der Neigung der Stromdichte‐Potentialkurve im Ruhepotential \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ \frac{\Delta\,i}{\Delta\,\varepsilon }$\end{document} nur konstante Größen vor. Die Gültigkeit des Verfahrens wird am Beispiel des Silbers geprüft. Die ermittelten Werte stimmen mit denen überein, die andere Verfasser aus radioaktiven Messungen gewannen.