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Korrosionsstudien an Stahlrohren eines Versuchsverdampfers der Zuckerindustrie
Author(s) -
Gieseke Hans,
Hofmann Wilhelm,
Emmerich Albert,
Schneider Ferdinand
Publication year - 1960
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19600110603
Subject(s) - physics , chemistry
Für die Verdampferrohrkorrosion in der Zuckerindustrie wurde bisher vorwiegend der im Saft gelöste Luftsauerstoff verantwortlich gemacht; saftseitige Korrosionen treten jedoch vorwiegend in Fabriken auf, die mit Enthärtungsanlagen arbeiten, insbesondere, wenn die angegriffenen Apparate hinter messingberohrten Vorwärmern oder Verdampfapparaten geschaltet waren. Für die Korrosionsuntersuchungen wurde ein Versuchsverdampfer gebaut, der in einer Zuckerfabrik aufgestellt wurde. Mit Hilfe des Verdampfers, der etwa 10% des Fabriksaftes verarbeitete, wurden in 2 Kampagnen verschiedene Versuche durchgeführt. Das Einblasen größerer Sauerstoffmengen in den Saft hatte dabei nur einen geringen Einfluß auf die Korrosion. Als in der 2. Kampagne die Eisenauflösung sich auf das 10‐ bis 20fache vergrößerte, stellte sich heraus, daß der Sauerstoff allein für diese Korrosion nicht mehr verantwortlich war. Es wurde nachgewiesen, daß aus einer verkupferten Diffusionsapparatur Kupfer mit dem Saft in den Verdampfer gelangte und dort zur Bildung galvanischer Elemente von abgeschiedenem Kupfer und Eisen führte. Eindeutig konnte eine Korrosion unter Wasserstoffentwicklung nachgewiesen werden.

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