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Gußeisen im Apparatebau der chemischen Industrie
Author(s) -
von Der Forst Peter
Publication year - 1959
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19590100402
Subject(s) - humanities , chemistry , art
Die neuere Entwicklung der Gußeisenmetallurgie hat durch zielbewußte Beeinflussung des Gefügeaufbaus der Legierungen und durch Anwendung geeigneter Legierungselemente beachtliche Erfolge in der Herstellung hochwertiger Gußeisenwerkstoffe für die verschiedensten Verwendungszwecke erzielt. Gußeisen hat seit jeher eine Sonderstellung als Werkstoff im Apparatebau der chemischen Industrie. Sie ist gegeben durch eine Reihe charakteristischer Gebrauchseigenschaften, zu denen neben seinen mechanischen Gütewerten, seiner guten Bearbeitbarkeit, den hervorragenden Verschleißeigenschaften und seiner leichten Vergießbarkeit die für den chemischen Betrieb wichtige Korrosions‐ und Hitzebeständigkeit zählen. Neben dem unlegierten und niedriglegierten Grauguß ist eine große Zahl höher legierter Gußeisenwerkstoffe bekannt, deren Eigenschaflen, insbesondere Alkali‐ bzw. Säurebeständigkeit, im einzelnen aufgezeigt werden. Das Kugelgraphit‐Gußeisen eröffnet neue Anwendungsgebiete, z. B. für Apparaturen, die bei höheren Drucken eingesetzt werden. Emaillierter Grauguß eignet sich für besondere Zwecke der chemischen, pharmazeutischen und Nahrungsmittelindustrie. Beispiele charakteristischer Apparateteile geben einen kleinen Ausschnitt aus dem vielseitigen Programm des Werkstoffs Gußeisen für den chemischen Apparatebau.

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