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Glanzrhodinieren in dicken Schichten
Author(s) -
Lévy R.
Publication year - 1958
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19580091103
Subject(s) - rhodium , humanities , chemistry , art , catalysis , biochemistry
Rhodium wird seit über zwei Jahrzehnten angewandt, um das Anlaufen von Silberwaren und Silberschmuck zu verhüten. Heute hat Rhodium auch in der Technik Eingang gefunden. Die „dekorativen” Schichten sind glänzend, jedoch nicht stärker als 1 Mikron; die „technischen” Schichten, deren Dicke zwischen 2 und 25 Mikron schwankt, sind stets matt. Für gewisse Zwecke ist es jedoch erwünscht, dicke und glänzende Rhodiumüberzüge zu erhalten. Der Verfasser hat daher die Wirkung verschiedener Zusätze geprüft: Gewisse Metallsalze verzögern das Schwinden des Glanzes bei einer Schichtdicke bis zu zwei Mikron, jedoch scheinen die ausgesprochenen glanzgebenden Produkte oberflächenaktive Stoffe zu sein. Eine Reihe synthetischer oberflächenaktiver Produkte — anionaktive, kationaktive und nichtionogene — wurde untersucht. Einige davon ergeben glänzende Überzüge bei Schichtdicken, die weit über 10 Mikron liegen. Die Porosität der Schicht und ihre Oberflächenspannung werden außerdem stark herabgesetzt und dadurch wird die Korrosionsbeständigkeit des Rhodiums deutlich verbessert. Die erhaltenen Ergebnisse sind jedoch noch nicht durchweg konstant und die Arbeiten auf diesem Gebiet werden fortgesetzt.