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Einige Betrachtungen über den kathodischen Schutz von im Erdreich eingebauten Raffinationseinrichtungen
Author(s) -
Sherwood Peter W.
Publication year - 1958
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19580090205
Subject(s) - philosophy
In Raffinationsanlagen kann Metall u. a. auch korrodieren, wenn es dem Erdboden ausgesetzt wird, wenn ein Zusammernwirken von salzhaltigem Wasser mit Sauerstoff stattfindet. Dieser Erdkorrosion kann durch kathodischen Schutz wirksam begegnet werden. Er wird durch Anlegen eines von einer Gleichstromquelle oder mittels eines galvanischen Elementes erzeugten Potentials erreicht, das etwas größer ist als das Korrosionspotential. Die Verwendung und Vorteile der hierfür erforderlichen und im Erdboden einzubringenden galvanischen Anoden aus Magnesium, Zink oder Aluminium, ihre Wirkung und Arbeitsweise, werden ausführlich erörtert. Vor Einbau eines kathodischen Schutzsystems sind genaue Untersuchungen der im Erdboden herrschenden Verhältnisse an Ort und Stelle vorzunehmen, insbesondere Messungen des elektrischen Widerstandes, der Potentialdifferenzen, Schutzpotentiale, evtl. Streuströme und des Strombedarfs des kathodischen Systems. Methoden und Arten der auszuführenden Messungen werden beschrieben. Die Auswahl des Platzes und die planmäßige Anbringung der Anoden im Erdboden ist von größter Bedeutung. Hierbei werden die Vorteile der Vertikal‐ und Horizontalanoden erörtert. Richtlinien für die Kostenberechnung des kathodischen Schutzes werden zum Schluß gegeben.