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Gummi als Korrosionsschutz
Publication year - 1957
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19570081007
Subject(s) - humanities , art , philosophy
Nach einem Überblick über die mechanischen und chemischen Voraussetzungen von Korrosionsschutzmaterialien, insbesondere Kautschukvulkanisaten, werden Arbeits‐ und Prüfverfahren geschildert, die dem Betriebsmann und Konstrukteur von Apparatebauteilen die besonderen Anforderungen der DIN 28051 und 28055 erläutern. Ferner werden die Eigenschaften gummiplattierter Rohrleitungen denen von Massivrohrleitungen auf Kunststoffbasis gegenübergestellt. Bevor auf das allgemeine chemische erhalten von Schutzgummierungen eingegangen wird, wird das Verhalten von Anstrichen als Korrosionsschutz behandelt. Ohne im Detail auf die Einsatzmöglichkeiten synthetischer Elastomere, die, wie im ersten Tel des Aufsatzes hervorgehoben wird, keineswegs lediglich aus deren chemischen Verhalten beurteilt werden dürfen, einzugehen, werden kurz neuere Entwicklungen von Kunststoffen gestreift, die geeignet zu sein scheinen, die bestehende Lücke gegen stark oxydierende Medien zu schließen. Es sind besonders interessante Erzeugnisse des ältesten europäischen Hartgummi‐Werkes, das seit über fünf Jahrzehnten auch andere Kunststoffe herstellt und das neben einer französischen Firma maßgeblich an der Einführung und Entwicklung der Hart‐ und Weichgummierungen seit 1885 beteiligt ist.