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Die Korrosion in Hochtemperaturkesseln
Author(s) -
Werner M.
Publication year - 1957
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19570081005
Subject(s) - materials science
Die Erfahrungen über das Korrosionsverhalten der hochwarmfesten Stähle in Hochtemperaturkesseln werden in Deutschland an Hand der im Betriebe befindliche 600°‐Kessel nach rd. 40 000‐stündiger Betriebszeit besprochen. Die Dampfzunderung in reinem Dampf ist gering. Gefahren treten erst auf, sobald der Dampf merkbar verunreinigt ist. dieses läß sich bei dem heutigen hohen Stande der Wasseraufbereitung vermeiden, so daß Korrosionsschäden von der Wasserseite her als ungewöhnlich zu betrachten sind. Schäden von der Rauchgasseite her sind bekannt geworden, sobald in der Flugasche Alkalisulfate vorkommen. Der Schadensbereich liegt in erster Linie dort, wo ein Eutektikum der Sulfate zu schmelzen vermag. Es werden Wege angegeben, wie diese Korrosion zu vermeiden ist. Vanadinhaltige Stäle scheiden für Temperaturen oberhalb 600° aus, da dann dieselbe Vanadinzunderung auftreten kann, welche von der Verfeuerung vanadinhaltiger Öle her bekannt ist.