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Das Verhalten der Werkstoffe gegenüber Formaldehyd
Author(s) -
Lingnau E.
Publication year - 1957
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19570080806
Subject(s) - chemistry , polymer chemistry
Formaldehyd, der im allgemeinen in Form einer 40%igen wäßrigen Lösung vorliegt (Formali, Formol), greift im reinen Zustand Metalle nicht an. Unter der katalytischen Wirkung von Metallionen entstehen jedoch stets geringe Mengen Ameisensäure, die die Korrosivität handelsüblichen Formaldehyds gegen Metalle verursachen. Die meistverwendeten Werkstoffe zur Herstellung und Lagerung von Formaldehyd sind Aluminium und Stahl, aber auch Kupfer, Nickel, Zinn und Titan sind ausreichend beständig, un eine Anwendung zu rechtfertigen. Nichtmetallische anorganische Werkstoffe aller Art, wie Steinzeug, Porzellan, Email, Glas oder Beton haben sich bei der Handhabung von Formaldehyd bewährt. Von den organischen Werkstoffen werden Hartgummi, Phenolharze, PVC, Polyester, Epoxydharze, Polyacrlnitril, Polyäthylen, Polyfluoräthylene und Silikone als bei mäszlig;igen Temperaturen beständig angegeben.