z-logo
Premium
Flächenregel und Inhibitorwirkung bei der elektrochemischen Korrosion
Author(s) -
Hömig H. E.
Publication year - 1957
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19570080602
Subject(s) - philosophy , gynecology , humanities , medicine
Die Flächenregel der Korrosion ist zuerst im Jahr 1924 eindeutig formuliert worden und wird seitdem vor allem von Praktikern gern zur Abschätzung von Korrosionswirkungen benutzt. Sie hat allerdings keine Allgemeingültigkeit, sondern gilt unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen lassen sich aus den Grundgesetzen der Korrosionsprozesse auf mathematischem Wege ableiten. Man gelangt dabei zu einem allgemeinen Gesetz, das die klassische Flächenregel als Sonderfall beinhaltet. Bei gemischter Kontrolle des Korrosionsprozesses gilt die Flächenregel bei bestimmten Verhältnissen von Kathoden zu Anodenfläche exakt, bei anderen Verhältnissen zum Teil näherungsweise. Bei Korrosionsprozessen mit überwiegend kathodischer oder anodischer Kontrolle gilt die klassische Flächenregel in keinem Falle. Mit einigen stark vereinfachten Annahmen über die Wirkungsweise bestimmter Inhibitoren kann man aus der verallgemeinerten Flächenregel die Auswirkungen eines Inhibitorzusatzes ebenfalls mathematisch ableiten. Man gelangt dabei zu Aussagen, die mit praktischen Befunden ausreichend übereinstimmen.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here