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Über das anodische Verhalten von Messing in Lösungen von Kupfer‐ und Zinkcyaniden II
Author(s) -
Machu Willi,
Azzam A. M.,
Habashi G. M.
Publication year - 1957
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19570080202
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Vorgänge bei der anodischen Auflösung und Passivierung von Messing wurden in Cu‐ und Zn‐Cyanidlösungen mit Hilfe der Untersuchungsmethoden von Müller‐Machu, Potentialmessungen und gravimetrisch‐analytisch untersucht. Die Löslichkeit der Anoden wird vornehmlich durch die Gesamtkonzentration des Elektrolyten, den Gehalt an freiem NaCN und die Stromdichte bestimmt. Zink und Kupfer lösen sich praktisch unabhängig voneinander auf, wobei zuerst das Zink in Lösung geht. Zink‐cyanid wirkt ähnlich auf die Löslichkeit wie freies NaCN. Durch Änderung der Versuchsbedingungen ist es möglich, daß sich eine Messinganode einmal wie eine Zink‐, das anderemal wie eine Kupferanode verhält. Die Löslichkeit des Zinks im Messing wird durch Erhöhung des Kupfergehaltes des Bades herabgesetzt. Die Löslichkeit der Messinganode steigt nicht linear, sondern exponentiell mit der Konzentration der Badbestandteile an. Potentialmessungen zeigen, daß die Messingelektroden auf eine Konzentrationspolarisation durch Zinkionen ansprechen.

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