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Emailliertes Aluminium
Author(s) -
Vielhaber Louis
Publication year - 1956
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19560070302
Subject(s) - humanities , aluminium , physics , gynecology , philosophy , materials science , metallurgy , medicine
In den USA und in England ist man dazu übergegangen, Aluminium zu emaillieren. Hierfür mußten neuartige Emails entwickelt werden, deren Wärmeausdehnung der des Aluminiums angepaßt ist und die bei 660°C eingebrannt werden können. Um diesen niedrigen Erweichungspunkt zu erreichen, wurden zuerst stark bleihaltige Emails entwickelt, später gelang es auch durch Verwendung eutektischer Mischungen bleifreie Emails herzustellen. Die englischen „Aluglas” ‐Emails können ohne besondere Vorbehandlung des Al aufgeschmolzen werden. Im Übrigen wird eine vorherige Verkupferung oder Erzeugung einer Chrom‐Aluminium‐Oxydschicht empfohlen. Emailliertes Aluminium soll nicht das emaillierte Eisen ersetzen, sondern bisherige Veredelungsverfahren für Aluminium. Für Eß‐,Koch‐ und Trinkgefäße ist emailliertes Aluminium nicht geeignet. Vorgeschlagen für das Emaillieren werden Platten zur Wandbekleidung, Fensterrahmen, Schilder, Schutzverkleidungen usw. Die Anforderungen an diese Emaillierungen sind mannigfaltig und die Prüfung der Emaillierung muß sich daher auch auf die verschiedensten Eigenschaften erstrecken. Infolge des geringen Kieselsäuregehaltes der Al‐Emails ist nicht mit einer großen Säurebeständigkeit zu rechnen. Emaillierungen von Aluminium sind aber auf alle Fälle dauerhafter als z. B. Anstriche aus Alkyd‐Amin.

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