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Säurebeständige Stähle in der Holzessigfabrikation
Author(s) -
Wetternik L.,
Zitter H.
Publication year - 1955
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19550060603
Subject(s) - chemistry , humanities , philosophy , physics
Die chemische Beanspruchung in der Holzessigindustrie ist größer als die in der Gärungsfabrikation, was durch Gehalte an homologen Säuren und empyrheumatischen Stoffen bedingt ist. Ein Stahl mit 18% Cr, 10% Ni und 2% Mo, der im allgemeinen für diese Essigsäure Verwendung findet, versagte an den Stellen stärkster Beanspruchung in Holzessigsäure. Es wurde daher versucht, durch Erhöhung des Cr‐ und Ni‐Gehaltes eine Verbesserung zu erzielen. Die besten Ergebnisse wurden mit einem bereits in der schwedischen Zellulosefabrikation verwendeten Stahl mit 27% Cr, 4,5% Ni und 1,5% Mo erreicht, der nach den Laboratoriumsversuchen im gesamten Konzentrations‐Temperaturbereich bis zum Siedepunkt voll beständig ist. Dieser Stahl besteht nur zum geringen Teil aus Austenit und weist daher eine größere Härte auf. Trotzdem ist er gut verarbeitbar und läßt sich auch befriedigend schweißen.

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