Premium
Stähle für Hochdruckanlagen der chemischen Industrie
Author(s) -
Class Immanuel
Publication year - 1954
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19540050802
Subject(s) - gynecology , humanities , chemistry , art , medicine
Für Hochdruck‐Syntheseanlagen sind Stähle die wichtigsten Werkstoffe. Die hohen Anforderungen hinsichtlich mechanischer Widerstandsfähigkeit und chemischer Beständigkeit sind zum Teil nur durch Sonderstähle zu erfüllen; unter diesen sind einerseits die niedriglegierten Stähle, die mit hoher Warmfestigkeit Beständigkeit gegen die Einwirkung von Druckwasserstoff vereinigen, und andererseits die hochlegierten ferritischen und austenitischen Stähle, bei welchen zusätzlich noch hohe allgemeine Korrosionsbeständigkeit vorliegt, von besonderem Interesse. Die Möglichkeit der Erzielung von Druckwasserstoffbeständigkeit von Stählen durch geeignete Legierungszusätze wurde bereits im Entwicklungsstadium der Haber‐Bosch‐Ammoniaksynthese erkannt. Umfangreiche Verwendung fanden derartige Stähle aber erst bei später aufkommenden Großsynthesen, insbesondere in den Anlagen zur Herstellung von Treibstoff. Der nachfolgende Bericht macht Angaben über die neuere Entwicklung solcher Stähle, auf welche zeitweilig die Notwendigkeit der Beschränkung gewisser Legierungszusätze von besonderem Einfluß war. Es werden Angaben gemacht über die Erprobung und betriebliche Bewährung der Stähle, die physikalische und chemische Einwirkung von Wasserstoff, Verfahren des Oberflächenschutzes und schließlich über Bauteile die durch hohen pulsierenden Innendruck beansprucht sind.