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Steine und Blöcke aus Quarzgut
Author(s) -
Marconnay Alexander Frhr. v. Beaulieu
Publication year - 1954
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19540050403
Subject(s) - chemistry
Quarzgut, erschmolzen aus reinem Quarzsand, wurde entsprechend den chemischen und ähnlichen Bedürfnissen vorwiegend als Hohlkörper (Rohre, Gefäße, u. ä.) hergestellt, — Vollkörper wurden vernachlässigt, — die Vorteile der nichtporösen Struktur wurden erst spät erkannt, die verbunden mit der thermischen und chemischen Festigkeit Quarzgut vor dem Angriff staubförmiger, flüssiger und gasförmiger Agenzien schützt. Erst Verbraucher‐Initiative führte zum Quarzgut‐Stein, der sich in Kupfer‐Raffinier‐, in Siemens‐Martin‐, in Spezial‐Elektro‐Öfen wie in chemische Analgen eingesetzt, allen anderen Stoffen überlegen erwies, aber zu klein und zu teuer war. Eine bekannte Glashütte entwickelte mit Erfolg den Quarzgut‐Wannenstein und erzielte damit weit bessere Gläser, — weniger Verunreinigungen, bessere Farben, keine Blasen, Knoten, Schlieren! Der gleiche Stein bewährte sich dann auch für Chemische Großanlagen. — Quarzgut‐Steine entstanden zunächst aus gepreßten Ein‐ oder Mehrstab‐Widerstandsschmelzen, später aus Vollkörper‐Schmelzen, doch ergab eine Schmelze nur einen Block. Heute können Blöcke von einem querschnitts‐großen Strang abgetrennt und zerteilt werden, — so ist Massen‐Herstellung zu billigen Preisen für alle erprobten Zwecke möglich.

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