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Über das anodische Verhalten von Nickel in Salzsäure‐, Natriumchlorid‐ und Nickelchloridlösungen
Author(s) -
Machu Willi,
Ragheb Adly
Publication year - 1953
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19530041202
Subject(s) - chemistry , physics
Nickel ist in den Lösungen von HCL, NaCl and NiCl 2 stets von Anfang an aktiv. Vollkommen deckschichtfreie Nickeloberflächen werden jedoch am besten durch eine 7 oder 8 mal wiederholte anodische Behandlung erhalten. Das Nickel geht in diesen Lösungen vorerst stets aktiv und als zweiwertiges Nickelion in Lösung. Ist die Stromdichte genügend hoch, so erfolgt vorerst eine erste Passivierung mit einem grünen Nickel‐II‐Chlorid. Durch einen großen Anstieg der effektiven Stromdichte in den Poren dieser Deckschicht erfolgt eine Umwandlung des Nickels in eine andere Modifikation, in welcher es dreiwertige Nickelionen in Lösung sendet. Dieser Vorgang findet bei einem höheren Nickelpotential statt. Auch in diesem Stadium tritt aber sodann eine zweite mechanische Passivierung durch ein höherwertiges Nickelsalz ein, verbunden mit einem Potentialansteig bis auf über; + 3,2 V. Im sog. chemisch passiven Zustand geht das Nickel mit einer gemischten Wertigkeit von 2,15–2,20 in Lösung. Beide Passivierungsvorgänge gehorchen dem Zeitgesetz für mechanische Bedeckungsvorgänge von Müller – Machu. Das Auftreten dieser beiden verschiedenartigen Passivitäten konnte auch durch die Bildung zweier verschiedener Bedeckungen, nämlich mit Nickel‐II‐Chlorid und einer braunen, auch in 5n sie anzustreichen. Unter den organischen Schutzstoffen nehmen die synthetischen Produkte einen immer größeren Raum ein. Wichtig ist z.B. der Schutz von Apparaturen, die nicht im Betrieb sind, durch Umhüllung mit Schutzkokons oder VPI‐Papier. Die Verhältnisse auf den Gebieten des Schiffbaus, des Eisenbahnverkehrs, der Automobil‐ sowie der Flugzeugindustrie werden näher berücksichtigt. Auf Prüfmethoden, Schrifttum, Organisation usw. wird in einem Schlußwort eingegangen, das in der Forderung weitergehender Zentralisierung und eines entsprechenden Forschungsinstituts gipfelt.

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