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Einfluß der Oberflächenbeschaffenheit auf die Biegewechselfestigkeit
Author(s) -
Gimmel Paul
Publication year - 1951
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19510021207
Subject(s) - gynecology , art , medicine
Versuchsergebnisse von Umlaufbiegeversuchen aus dem Schrifttum sind, wie bekannt, nur begrenzt vergleichbar. Einer der Gründe für diese nachteilige Einschränkung bei der Auswertung liegt in Verschiedenartigkeiten bei der Bearbeitung der Staboberfläche. Die bekannte Darstellung über den Einfluß der Oberflächenbeschaffenheit und Bearbeitung auf die Dauerfestigkeit gibt für polierte Staboberflächen den höchsten Wert an. Bei neuerdings durchgeführten Umlaufbiegevrsuchen mit unlegierten Werkstoffen und hochfein polierten Proben war im Gegensatz dazu die Wechselbiegefestigkeit 5–18% niedriger als bei üblich geschliffenen oder polierten Stäben. Die sorgfältige Bearbeitung der Staboberfläche erfolgte hier durch Polieren wie bei der Herstellung eines „metallographischen Schliffes”. Etwa eine Stunde Polierzeit ergab eine spiegelblanke Staboberfläche, frei von Kratzern und Riefen. Die Mikrohärte der Staboberfläche ist dadurch z. B. bei Armco‐Eisen von 200 auf 130 kg/mm 2 erniedrigt worden. Der Zustand der Bearbeitung von Umlaufbiegeproben sollte zur Verbesserung der Vergleichbarkeit von Ergebnissen der Wechselbiegefestigkeit von verschiedenen Prüfstellen gekennzeichnet sein.