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Phasen‐Grenzlinien, insbesondere in ihrer Bedeutung für die Korrosion
Author(s) -
Auerbach Rudolf
Publication year - 1951
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19510021004
Subject(s) - physics , chemistry , philosophy
Zwei Phasen haben eine gemeinsame Grenzfläche, während drei Phasen sich nur entlang einer Grenzlinie berühren. Der Adsorption im ersten Falle entspricht eine Adlineation im zweiten Falle. Beide Vorgänge setzen die freie Energie und damit die Aktivität der Grenze herab, hemmen also Korrosionsmöglichkeiten. Lokalelemente, Glühkathoden und Mehrstoff‐Katalysatoren sind typische Systeme, die an mikroskopischen Grenzlinien zur Wirkung kommen. Kavitation bildet die inverse Erscheinung hierzu. Makroskopische Grenzlinien an teilgefüllten Behältern, die durch Wandung, flüssigem Inhalt und gasförmiger Phasegebildet werden, sind darüber hinaus besonders aktiv, da sie von einem Vierphasen‐Punktsystem durchsetzt sind, das infolge er heterogenität der Behälterwand resultiert. Gravitationspotentiale und elektrokinetische Potentiale haben ebenfalls in den begrenzenden Linien ihren maximalen Wert.

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