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Die Bedeutung der Festigkeitsverteilung in Einzelaggregaten für den Wasser‐ und Stofftransport im Boden
Author(s) -
Becher Hans H.
Publication year - 1992
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19921550503
Subject(s) - physics , philosophy
Da nicht nur zwischen sekundären Grobporen und vorwiegend feineren Poren in Einzelaggregaten, sondern auch innerhalb von Aggregaten selbst unterschiedliche Transportvorgänge ablaufen, wurden zur Klärung des Aggregataufbaus Eindringwiderstände in mehrfacher Wiederholung an Einzelaggregaten gemessen. Die aus dem G o 2 eines Gleys und dem B g 2 eines Pelosols stammenden, 15‐25mm bzw. 30‐50mm großen Aggregate wurden für die Messungen auf Wasserspannungen zwischen annähernd OhPa und 1000hPa eingestellt. Als Beispiele werden die Festigkeitsverteilungen mitgeteilt, die aus den Eindringwiderständen aller Sondierungen an einem Aggregat ‐ gemessen bei 300hPa oder 1000hPa ‐errechnet wurden. Diese Verteilungen zeigen, daß die Aggregate eine feste Hüllschicht besitzen, die unterbrochen sein kann, insbesondere bei Pelosol‐Aggregaten durch Slickenside‐ähnliche Gleitflächen. Da verschiedene Veröffentlichungen darauf hinweisen, daß die Hüllschicht anders zusammengesetzt ist als das Aggregatinnere, und zudem die Messungen zeigen, daß die Hüllschicht fester und daher dichter ist, muß gefolgert werden, daß die Hüllschicht den Wasser‐ und Stofftransport zwischen Aggregatinnerem und Interaggregatporen behindert. Allerdings können die in der Hüllschicht festgestellten Unterbrechungen als bevorzugte Fließwege unter den vorherrschenden Wasserspannungen angesehen werden. Auf die Bedeutung unterschiedlicher Transportwege in Aggregaten für den allgemeinen Stofftransport wird hingewiesen.

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