z-logo
Premium
Der Einfluß künstlicher vertikaler Grobporen in einer verdichteten Bodenmatrix auf das Wachstum von Winterweizen I. Wachstum von Winterweizen auf einer Parabraunerde aus Löß
Author(s) -
Bohme Heike
Publication year - 1991
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19911540107
Subject(s) - gynecology , physics , medicine
In zweijährigen Feldversuchen auf einer Parabraunerde aus Löß wurde untersucht, wie sich die Anlage von künstlichen vertikalen Grobporen in einer verdichteten Matrix auf die Wasserausnutzung und den Ertrag von Winterweizen gegenüber einer konventionell gelockerten sowie gegenüber einer verdichteten Struktur ohne vertikale Grobporen auswirkt. Der Einfluß des unterschiedlichen Bodengefüges zeigte sich besonders in Perioden mit Wasserspannungsanstiegen. Die Wasserausnutzung gegenüber einer verdichteten Struktur ohne vertikale Grobporen wurde durch die Anlage der künstlichen vertikalen Grobporen ebenso gefördert wie bei der insgesamt gelockerten Struktur. Die gelockerte Struktur wie auch die künstlichen vertikalen Grobporen haben zu einer verbesserten Wasserausnutzung aus der Tiefe 25‐50 cm geführt. Der Ertrag wurde in beiden Jahren durch die Anlage der künstlichen vertikalen Grobporen gegenüber den anderen beiden Gefügeformen erhöht. Die positiven Effekte der vertikalen Grobporen traten besonders in dem trockeneren (308, 0 mm Niederschlag im Vergleich zu 440, 1 mm jeweils in der Zeit von November bis August der beiden Vegetationsperioden) Jahr auf. Die horizontale Wasserausnutzung zwischen den künstlichen Grobporen wurde gegenüber der gelockerten Struktur mit einer gleichmäßigeren Wurzelverteilung nicht verschlechtert.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here