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Pflanzenaufnahme und Extrahierbarkeit von lithogen, pedogen und anthropogen angereichertem Cadmium in einem Parabraunerde‐Ap‐Horizont aus Löß
Author(s) -
Filipinski Marek,
Kuntze Herbert
Publication year - 1990
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19901530606
Subject(s) - chemistry
In einem Gefäßversuch wurde ein Parabraunerde‐Ap‐Horizont aus Löß mit cadmiumhaltigem Material lithogener, pedogener und anthropogener Herkunft zusätzlich belastet. Dieser Versuch wurde im Konzentrationsbereich zwischen 1,5 und 6 mg Cd/kg Boden durchgeführt. Die Belastung des Bodens mit CdO (anthropogene Cd‐Quelle) hatte eine zwei bis dreifache Erhöhung der Konzentration im Welschen Weidelgras (Lolium multiflorum) und im Spinat (Spinacae oleracea) gegen‐über der Cd‐Anreicherung lithogener (Gesteinsmehl) und pedogener (Ah‐bzw. By‐Material) Herkunft zur Folge. Die DTPA‐Extraktion erfaßte mehr als 60% des anthropogen angereicherten Cadmiums. Bei der lithogenen bzw. der pedogenen Cd‐Quelle lag der extrahierbare Anteil um den Faktor 2 bis 3 niedriger. Die CaCl 2 ‐ und die Säuren‐Extraktion (0, 1 M HCl + 0, 125 M H 2 SO 4 ) gaben diese Unterschiede nur unzureichend wieder. Zwischen dem DTPA‐extrahierbaren Cadmium im Boden und den Cd‐Gehalten in den Testpflanzen bestanden die engsten statistischen Beziehungen.

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