z-logo
Premium
Die Bedeutung vertikaler Grobporen für die Ausnutzung von Wasser und Ca sowie K in horizontaler Richtung
Author(s) -
Bohne Heike,
Hartge KarlHeinrich
Publication year - 1990
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19901530104
Subject(s) - physics , political science , humanities , chemistry , philosophy
In Gefäßversuchen mit Winterweizenkeimlingen wurde untersucht, wie Wasser und Nährstoffe aus dem dichten, nicht durchwurzelten Bereich zwischen Grobporen ausgenutzt werden. Durch Anlage einer unterschiedlichen Anzahl von Grobporen (6, 3 und 2) in einem bestimmten Volumen wurde die Länge der Fließstrecke bis zur nächsten durchwurzelten Pore variiert. Der Versuch wurde mit Aggregaten aus einem Tonboden (52% < 2 μm) durchgeführt. Sproß‐ und Wurzelwachstum waren bei gleichzeitiger Verminderung des Transpirationskoeffizienten bei der Variante mit 6 Poren am höchsten. Der Vorrat an Wasser wurde dabei im Vergleich zu der Variante mit 3 und mit 2 Poren am stärksten entleert. Bei langen Fließstrecken zur Wurzel (3 und 2 Poren) wurde das Wasser aus wurzelfernen Bereichen nicht mehr ausgenutzt, obwohl es aufgrund seines Potentials noch verfügbar war. Der Nährstoff Ca verhielt sich ähnlich wie Wasser. Die Ausnutzung von K war dagegen unabhängig von der Länge der Fließstrecke zur Wurzel und wurde nur durch das Ausmaß der Austrocknung beeinflußt, das allerdings von der Porenanzahl abhängig war.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here